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 | | Drei Tage hervorragender Billardsport in Neckarsulm Der Weltbeste fand seinen Meister Von Wolfgang Fischer
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Neckarsulm: Wenige Tage vor dem Billardturnier im Neckarsulmer "Carambolage" konnte sich Ralf Souquet über den Titel als "Spieler des Jahres" in den USA freuen.
Der in Ingolstadt wohnhafte und das Jahr über quer durch die Welt reisende Nordrhein-Westfale wurde vorher zum zweiten Mal in
seiner rund 26-jährigen Karriere Weltmeister. Dazu steht er an erster Stelle der Weltrangliste. Und doch fand der Perfektionist in Neckarsulm im Halbfinale seinen Meister.
Gegen Roman Hybler aus Fürstenfeldbruck verlor er knapp mit 7:9 und konnte dann als Zuschauer verfolgen, wie sein Gegner auch im Endspiel (gegen Nico Ottermann / Dachau) dominierte. "Hybler hatte einfach
einen perfekten Tag, an dem alles gelingt", gratulierte Souquet. 1.000 Euro durfte er als Trostpflaster einstecken, der Sieger 2.000 und der Zweite 1.500.
 Ralf Souquet, der zur Zeit Weltbeste, zeigte in Neckarsulm seine
Billardkunst und fand doch seinen Meister.
Sympathisch, locker zeigte sich Souquet in Neckarsulm. Er ist ein Star des internationalen Billardsports, aber er blieb einer von ihnen. Mittendrin saß er unter den Kollegen; man plaudert entspannt über Gott und die Welt.
Natürlich auch über den Sport und das Turnier. Souquet ist einer der beiden Deutschen, die nur mit Billard ihren Lebensunterhalt verdienen, also als Profi gelten. Auf die Frage des Neckar Express,
ob er durch seine vielen Erfolge und die große Bekanntheit in den USA ein Millionär sei, lacht der 40-Jährige - "die erste schaffte ich noch nicht, jetzt versuch ich`s gleich mit der zweiten".
Mit Neckarsulm verbindet er immer eine gute Erinnerung. Einerseits arbeitete er vor Jahren für einige Monate in der b&a GmbH für Peter Flicker, andererseits gewann er fünfmal hier an diesen Tischen den Revillo-Cup. |
|  |  | | So ist es logisch, dass er mit "Carambolage"- Chef, Peter Flicker, eine langjährige gute Bekanntschaft pflegt.
Dieser Umstand war schließlich auch der Grund, dass Souquet sich für dieses 20. und damit Jubiläumsturnier den Termin frei hielt. In der Billard-Szene hatte sich sein Besuch schnell herum- gesprochen. Sehr eng war es den ganzen Tag im Saal, in dem die Endrundenspiele ausgetragen wurden. Mit über 16.000 Preisgeld gehörte der Cup zu den bestdotierten in Deutschland. Und die Teilnehmer kamen fast aus der gesamten Bundesrepublik nach Neckarsulm.
Peter Busarac aus Heilbronn,
Turniersieger 2006, wußte nicht ob er sich freuen oder mit dem Schicksal hadern sollte. Gleich in der ersten Finalrunde traf er auf Souquet. "Natürlich ist es ein Erlebnis gegen ihn zu spielen, aber musste es gleich das erste Spiel der KO-Phase sein", meinte er, bevor er ins Match ging.
Souquet lieferte eines seiner 100 Prozent fehlerlosen Spiele ab und siegte mit 9:2. Busarac hatte fast keine Chance und fand sich im Turnierranking im Feld von Platz 17 bis 32 wieder. Damit
war er aber trotzdem bester Unterländer Teilnehmer vor dem Neckarsulmer Ulf Bojus, der in der Staffel von Platz 33 bis 64 platziert war. Insgesamt waren 209 Spieler im Einsatz.
 Der beste Unterländer beim Neckarsulmer Billardturnier, Peter Busarac
(rechts), hatte Pech und traf gleich auf die Nummer eins in der Welt, den Ingolstädter Ralf Souquet.
Quelle: Neckarexpress, Wolfgang Fischer. Fotos: WoFi |
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| Lokalmatador trifft Weltmeister Von Clemens Flach |
 |  | | Neckarsulm Zwischen den Jahren sind die 40 Mitglieder des BC 8-Ball Neckarsulm jedes Jahr auf Achse. Dann richtet der
Verein die “b&a-Classics“ aus, ein bundesweit bekanntes Billardturnier. Von Sonntag bis Dienstag haben auch dieses Jahr wieder über 200 Teilnehmer um insgesamt 16 300 Euro Preisgeld gespielt. „Bei uns treffen Amateure auf nationale und internationale Profis. Das macht den besonderen Reiz des Turniers aus,“ erklärt Ulf Bojus. Der Neckarsulmer ist seit 1988 dabei, als der Billardclub gegründet wurde. Damals veranstaltete der BC 8- Ball das erste Mal die b&a-Classics.
Vier Etagen Das Billardcafé Carambolage in der Hohenloher Straße ist das Vereinslokal. Auf vier Etagen können sich die Billardspieler an 20 Tischen messen. Inhaber Peter Flicker organisiert das Weihnachtsturnier von Anfang an mit demselben Konzept: „Wir zahlen schon ab Rang 96 Preisgelder aus. Deshalb kommen nicht nur Billard-Asse, sondern auch Hobbyspieler auf ihre Kosten - sowohl sportlich als auch finanziell.“ Der Leverkusener Christian Reimering schätzt die gemütliche
Atmosphäre im Billardcafé Carambolage. „Hier sieht man zwischen den Jahren alte Bekannte wieder, das Turnier hat einen echten Kultstatus im deutschen Billardsport. Es ist fast wie ein Familientreffen“, meint der Bundesligaprofi.
Fatih Toraman wohnt gleich um die Ecke. Er trainiert seit drei Monaten in der Juniorenmannschaft des Vereins. Ganz forsch hat er am Turnier teilgenommen und seine ersten Erfahrungen gesammelt: „Zwischendurch lag ich auch mal drei Spiele vorne. Dann hat
mein Gegner sich berappelt und seine Aufholjagd gestartet. Das war unheimlich spannend und hat riesig Spaß gemacht, auch wenn ich am Schluss verloren habe.“ Wie Toraman traten 15 weitere Neckarsulmer Vereinsmitglieder gegen die Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet an. Von 15 bis 55 Jahren waren alle Altersgruppen in dem Turnier vertreten. Der Senior des Vereins, Ulf Bojus, erreichte Rang 33, ein beachtliches Ergebnis in einem Gesamtfeld mit etwa einem Drittel an Bundesligaspielern.
Auch der Lokalmatador und ehemalige Jugendeuropameister Peter Busarac spielte Ende der 90er Jahre für den BC 8-Ball. Jetzt war der Gastwirt des Tanzcafés „Clubhaus“ in Heilbronn nur noch zum Spaß dabei - und traf in der Finalrunde auf den Star des Turniers, den amtierenden Billard-Weltmeister Ralf Souquet. Busarac musste sich dem Favoriten schließlich geschlagen geben. |
|  |  | | Auf dem Turnier des Billardclubs 8-Ball Neckarsulm trat der Heilbronner Peter Busarac (rechts) gegen den Billard-Champion Ralf Souquet an.Foto: Sascha Burger
Weltläufiger Champion Aber selbst ein weltläufiger Champion
wie Ralf Souquet fand in dem Turnier in Neckarsulm einen besseren Gegner, zumindest spät am letzten Abend im Halbfinale. In einem hartumkämpften Match verlor der Münchner Souquet knapp gegen den tschechischen Nationalspieler Roman Hybler, der am Ende Turniersieger wurde. Turnierchef Sebastian Spohn leitete zum vierten Mal die ba-Classics mit Unterstützung der zahlreichen Helfer des Billardclubs.
Der aktuelle Vereinsvorsitzende zieht ein positives Resümee der
Veranstaltung: „Es war wieder ein absolutes Highlight für uns. Wenn man einmal live diese Klasse miterleben kann, motiviert das für die ganze Saison.“
Und für die jüngeren Vereinsmitglieder hat Weltmeister Souquet auch einen Tipp parat: „Zwei Stunden täglich trainieren ist das Maximum. Die übrige Freizeit sollte man in die körperliche Fitness investieren. Man braucht wirklich eine Top-Kondition, um über mehrere Tage in Folge stundenlange Matches zu bestreiten.“ |
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 |  | | Hyblers Gala!
Roman Hybler gewinnt die b&a-classics in Neckarsulm mit einer grandiosen Leistung - Nico Ottermann wird Zweiter
 Er spielte zeitweise Pool vom anderen Stern Roman Hybler vom BSV Playhouse Fürstenfeldbruck
Mit einer Galavorstellung hat sich Roman Hybler den Sieg bei den b&a-Classics (Revillo Cup) 2008 in Neckarsulm gesichert. Unter dem starken Teilnehmerfeld von 209 Billardspielern setzte er sich souverän durch und überraschte und begeisterte mit einer brillanten Vorstellung. Weder Ralf Souquet im Halbfinale, noch Nico Ottermann im Endspiel konnten den Siegeszug des hoch motivierten Tschechen stoppen.
Das Highlight der drei Tage von Neckarsulm war zweifelsohne das Halbfinalspiel zwischen Ralf Souquet und Roman Hybler. Beide hatten sich überzeugend für das Semifinale qualifiziert, und beide wollten den Sieg. Souquet, der als Favorit in die Partie ging, nahm von Beginn an
das Heft in die Hand und dominierte Spiel um Spiel - bis zur 6:0-Führung. Die mehr als 100 Zuschauer in der völlig überfüllten Billard Lounge im Carambolage waren sich einig: Das wird eine klare Angelegenheit für den Weltmeister!
Im siebten Spiel fiel bei Souquets Break keine Kugel, Hybler kam zum ersten Mal in dieser Partie frei an den Tisch. Und das reichte ihm, um die Partie zu drehen! Die folgenden acht Partien gingen
an ihn, ohne dass Souquet nur die geringste Chance erhielt in das Geschehen einzugreifen. Hybler spielte Pool vom anderen Stern, er zelebrierte Pool Billard in Perfektion. Souquet kam zwar noch auf 7:8 heran, nutzte dann aber eine gute Gelegenheit zum 8:8 aber nicht aus. Er verstellte sich nach einem guten Break gleich zu Beginn der Partie und legte sich die 3 "dunkel". Man merkte ihm nun deutlich an, dass der Satz an seinen Kräften gezehrt hatte. Er musste nun einen Jump
versuchen, der ihm aber misslang. Hybler beendete die Partie bombensicher und stand somit ohne Schussfehler im Finale, Souquet war mit einem "Mini-Fehler" in Partie 16 im Halbfinale ausgeschieden. Unglaublich! |
|  |  | | "YES, Babe!"
Das zweite Halbfinale bestritten der Newcomer Nico Ottermann und der Routinier Christian Reimering. Beide hatten sich souverän durch die Runden gespielt und erreichten ungefährdet die Vorschlussrunde. Auch diese Partie wäre es wert gewesen vor einem Millionen-Publikum im Fernsehen übertragen zu werden. Die Zuschauer im Carambolage wussten schon nicht mehr, welchem Halbfinale sie ihre Aufmerksamkeit mehr schenken sollten. So hochklassig war jede Partie!
So stark wie Souquet seine Partie im anderen
Halbfinale begonnen und Hybler sie beendet hatte, so spielte Ottermann den ganzen Satz hindurch. Spektakulär, aufregend und selbstbewusst. Christian Reimering wurde von Ottermann zum Statisten degradiert und musste mit ansehen, wie Spiel um Spiel an den Dachauer ging. Reimering hatte so gut wie keine Chance die Initiative zu ergreifen, er war machtlos. Ottermann beendet dann mit einem "YES, BABE!" die einseitige Partie unter dem rauschenden Beifall des Publikums und zog ins
Finale der 20. b&a-classics und des German Grand Prix ein.
Hier kam es nun kurz vor Mitternacht zum mit Spannung erwarteten Showdown der beiden Giganten der Semifinals. Die Chancen standen vor der Partie 50:50, wenn man die Auftritte der Beiden im Halbfinale verfolgt hatte und geneigt war einen Tipp abzugeben. Hybler begann das Match so, wie er die zweite Hälfte des Satzes gegen Souquet beendet hatte. Hammerbreak, druckvolles Spiel, An-Aus-Partie oder Super-Safe. Ottermann
sah sich von Beginn an in die Defensive gedrängt und Hybler zog gnadenlos davon.
In der Mitte des Satzes bekam Ottermann seine Chance die Partie für sich umzudrehen, da Hybler unerwartet Fehler produzierte. Ottermann konnte jedoch die Schwächperiode des Fürstenfeldbruckers nicht ausnutzen. Es schien so, als müsste er nun Tribut für den anstrengenden Satz gegen Reimering zollen, er war körperlich nicht mehr top fit. Hybler baute seine Führung kontinuierlich aus und sicherte sich
schließlich mit einer Gala- Vorstellung den Turniersieg.
Der zweite 9-Ball GGP der Deutschen Billard Union (DBU) in der laufenden Saison war das Top-Event des Jahres 2008 der deutschen Pool-Szene. Das alljährliche Traditions-Turnier zwischen Weihnachten und Neujahr ist in dieser Weise an optimaler Organisation, toller Stimmung und herzlicher Atmosphäre schwer zu überbieten.
Die Turnierleitung war jederzeit auf der Höhe des Geschehens, das Servicepersonal des Carambolage immer freundlich, nett und zuvorkommend. Keiner der 209 zum Teil weit gereisten Teilnehmer bereute sein Kommen - weder die Topspieler, noch die vielen "Kleinen" aus den Vereinen um die Ecke.
Quelle: Touch Magazine Text: Achim Gharbi Fotos: Helga Ackermann |
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 |  | | 20 Jahre Neckarsulmer b&a Classics
9-Ball German Grand Prix 2008 - Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft 2009
Seit nun mehr 20 Jahre veranstaltet der Billardclub Neckarsulm e.V. in der Billardlounge Carambolage, eines der größten Billardturniere in Deutschland. 180 bis 275 Spielern je Turnier waren in den letzten Jahren immer am Start.
Unter den teilnehmenden Billardspielern gilt Neckarsulm schlicht weg als Kultturnier innerhalb Deutschlands. Viele deutsche Billardgrößen waren bisher
im Teilnehmerfeld vertreten. Als Turniersieger schrieben sich die beiden Deutschen 9-Ball Weltmeister Ralf Souquet der mehrmals das Turnier gewann und Thorsten Hohmann genauso ein, wie die weiteren Bundesligaspieler unter anderem: Oliver Ortmann, Klaus Zobrekis, Christian Reimering, Evangelos Vettas, Bernd Janke, Peter Busarac und Andreas Roschkowsky sowie weitere Turniersieger. Deutsche- und Europameister, sowie Juniorenweltmeister waren ebenfalls immer wieder unter den Teilnehmern.
Im Internet unter www.revillo-Cup.de sind die Turniere der letzten Jahre mit Bildern, Ergebnissen und Berichte verewigt. In den Jahren bis 1994 zählte das Turnier zur Masterwertung des Landesverbands Baden- Württemberg. Ab 1995 wurde es als German Grand Prix ausgetragen.
Das Preisgeld hat 1990 7.500 DM betragen, und ist in den letzten Jahren bei ca. bei 10.500 Euro angekommen. Dies hat sich aus den Startgebühren, sowie von kleinen Sponsorenbeiträgen, finanziert. 20
Jahre „b&a Classic“, ca. 4000 Teilnehmer, Deutscher Rekord.
Das diesjährige Jubiläums-Turnier hat einen Etat von 16.300,- Euro. |
|  |  | | Ralf Souquet, der Weltmeister 2008 im 8-Ball und Weltmeister 1996 im 9-Ball hat sich zur den 20. b&a Classics am 28. bis 30. Dezember 2008, im Carambolage Neckarsulm, angemeldet.
Europas Nummer Eins, einer der Weltbesten Billardspieler tritt seit langem mal wieder im Neckarsulmer Kultturnier an. Da Ralf Souquet fast nur noch weltweit auf großen
Einladungturnieren spielt, ist er in Deutschland fast nicht mehr auf den Turnieren zu sehen. Um so mehr freut es uns, das er durch seine Teilnahme dem Turnier einen Hauch von höchster Billardkunst verleiht.
Nicht zu vergessen, ist das Endspiel von 2002, wo Ralf Souquet die Weltrangliste angeführt hat und im Endspiel auf die seinerzeitige Europäische Ranglistenersten aus Holland Nick van de Berg, getroffen ist. Souquet gewann damals das Endspiel mit 9:6. Ralf Souquet hat übrigens
schon fünfmal die b&a Classics gewonnen. |
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